„Gern informieren wir Sie über die Rahmenbedingungen in Ihrem ganz konkreten Fall.“

Rechtsgrundlagen Krankenversicherung bei Pflegedienst Leistungen

Gemäß den §§ 37/1, 37/2 und 38 des Sozialgesetzbuches V besteht die Möglichkeit, das krankenversicherte Personen häusliche Krankenpflege erhalten. 

Nach § 37/1 erhalten Versicherte häusliche Krankenpflege, wenn eine Krankenhausbehandlung geboten, aber nicht ausführbar ist oder durch die häusliche Krankenpflege vermieden oder verkürzt werden kann. Die Krankenpflege umfasst dabei die erforderliche Grund- und Behandlungspflege sowie die hauswirtschaftliche Versorgung. Der Anspruch auf diese Krankenpflege besteht für 4 Wochen je Krankheitsfall.

Gemäß § 37/2 erhalten Versicherte häusliche Krankenpflege in Form von Behandlungspflege, wenn diese notwendig ist, um das Behandlungsziel des Arztes zu sichern.

Ein Anspruch auf Leistungen der häuslichen Krankenpflege gemäß § 37/1 und 2 besteht nur, wenn eine im Haushalt lebende Person den Kranken in dem erforderlichen Umfang nicht pflegen und versorgen kann.

Der § 38 gewährt Versicherten Haushaltshilfe, wenn Ihnen wegen Krankenhausbehandlung oder wegen einer Leistung nach § 23 Abs. 2 oder 4, §§ 24, 37, 40 oder  41 die Weiterführung des Haushalts nicht möglich ist. Die Haushaltshilfe wird nur gewährt, wenn im Haushalt ein Kind lebt, das zum Leistungsbeginn das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder das behindert ist und Hilfe benötigt.

Treffen die einzelnen Voraussetzungen auf Sie zu, kann Ihr Arzt Ihnen diese Leistungen verordnen. Nach Genehmigung durch Ihre zuständige Krankenkasse können die Leistungen durch uns erbracht und bei Ihrer Krankenkasse abgerechnet werden.

Doch bevor Ihnen der Kopf vor lauter Paragraphen und Möglichkeiten raucht, rufen Sie uns einfach unter (0341) 4 41 11 05 an. In einem kostenfreien Beratungsgespräch klären wir alle Fragen und Probleme und suchen gemeinsam den für Sie besten Weg.

 

Familiengeführt und qualifiziert. Seit 1995 in Leipzig.